Quartetto Di Roma

Das Quartetto di Roma, das sich Mitte der Neunzigerjahre zusammengefunden hat, zählt heute zu den renommiertesten Streichquartetten Italiens. Die Mitglieder eint das Bestreben, die große italienische Sttreichquartett-Tradition fortzuführen. Die Teilnahme an Meisterklassen von Musikern berühmter Ensembles wie Pietro Farulli (Quartetto Italiano), Raphael Hillyer (Julliard String Quartet) und Sadao Harada (Tokyo String Quartet) prägten den charakteristischen Klang und den vielfach gerühmten Interpretationsstil des Quartetto di Roma. Mehrfach wurde das Ensemble bereits mit Auszeichnungen bedacht, unter anderem mit dem Verdienstdiplom der Accademia Chigiana in Siena. Marco Fiorini und Biancamaria Rapaccini (Violine), Davide Toso (Viola) und Alessandra Montani (Cello) haben zudem alle schon für bedeutende Klangkörper gespielt, etwa für das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, für das Orchester der Mailänder Pomeriggi Musicali oder das Orchestra della Regione Lazio, ebenso wie das La Fenice in Venedig. Das Quartetto di Roma ist darüber hinaus Teilnehmer großer europäischer Festivals (Barcelona, Bratislava, Kerkrade, London, Florenz, Kairo, Singapur, Oslo). Es begeisterte Zuschauer sowie Kritiken auf deren Konzerten und Konzerttourneen in Europa und Asien. Mehrfache Tonband aufnahmen mit dem Bayrischen Rundfunk sowie die unter einem großen Italienische Label erschienen CD mit dem Verdi Quartett und alle originalen werken von Puccini für Quartett, zeigen beredt die künstlerischen Leistungen des Quartetts. Gemeinsam treten sie mit bedeutenden internationalen Solisten auf.
Auch wenn das klassische Streichquartett-Repertoire die Basis für die Arbeit des Ensembles bietet, widmet sich das Quartetto di Roma im Bestreben, eine reiche Instrumentaltradition wieder stärker ins Bewusstsein zu bringen, auch gerne der weniger bekannten italienischen Quartett-Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.
